Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Impfung  gegen das Coronavirus (SARS-CoV-2) und um die Impfstation im Landkreis Mühldorf a. Inn. 

Die Entwicklung von Impfstoffen und deren Zulassung erfolgt nach höchsten wissenschaftlichen Standards:

Vor der Zulassung muss ein Impfstoffkandidat alle Phasen der Arzneimittelentwicklung erfolgreich durchlaufen. Dies beginnt mit der Isolierung und Charakterisierung des Krankheitserregers und der Identifikation geeigneter Antigene. Denn Antigene sind die Bestandteile des Erregers, die einen Immunschutz hervorrufen sollen. Danach folgt die Entwicklung des Impfstoffkandidaten, die präklinischen Untersuchungen sowie die klinischen Prüfungen der Phase 1 (Immunogenität), Phase 2 (Verträglichkeit, Dosierung) und Phase 3 (statistisch signifikante Daten zu Unbedenklichkeit und Wirksamkeit). Damit ein Impfstoff eine Zulassung erhalten kann, muss seine Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit belegt werden. Zudem muss sein Nutzen gegenüber den Risiken deutlich überwiegen. Auch COVID-19-Impfstoffe werden nach diesem Prinzip entwickelt und zugelassen.

In Europa werden die COVID-19-Impfstoffe im zentralisierten Zulassungsverfahren bewertet, welches die Europäische Arzneimittelagentur EMA (European Medicines Agency) koordiniert. Der zuständige Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use, CHMP) bei der EMA, gibt im Falle einer positiven Bewertung eine Stellungnahme mit Zulassungsempfehlung an die Europäische Kommission ab. Die Europäische Kommission entscheidet über die Zulassung eines Impfstoffprodukts in Europa und damit auch in Deutschland. Nach einer Zulassung kann der Impfstoff in den EU-Mitgliedstaaten inklusive der EWR-Staaten vermarktet und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestellt werden.

Die Corona-Pandemie stellt die moderne Welt vor noch nie dagewesene Herausforderungen – wirtschaftlich, sozial und gesundheitlich. Die wirksamste Möglichkeit, die Pandemie einzudämmen und sich selbst vor COVID-19 zu schützen, sind Impfstoffe. Diese Erkenntnis hat alle an der Impfstoffentwicklung beteiligten Expertinnen und Experten bewogen, die Zusammenarbeit enger und die Prozesse effizienter zu gestalten, ohne Abstriche bei der Sorgfalt zu machen. Dies hat auch zu deutlichen Optimierungen der Verfahrensabläufe und einem Zeitgewinn bei der Entwicklung geführt.

Quelle: https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus

Derzeit sind Impfstoffe gegen das Coronavirus ab einem Alter von 12 Jahren zugelassen. 

Impfen lassen können sich: 

  • Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind,
  • Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben,
  • in der Bundesrepublik Deutschland Beschäftigte.
Quelle: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung

Kinder bis einschließlich 4 Jahre sollen nicht geimpft werden. Für Sie ist der Impfstoff aktuell noch nicht zugelassen. Zudem ist eine Impfung bei Schwangeren im ersten Trimenon (erste drei Monate der Schwangerschaft) nicht empfohlen.

Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber über 38,5 °C leidet, soll erst nach Genesung geimpft werden. Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben. Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden.

Derzeit besteht die möglichkeit zwischen den Impfstoffen von Moderna und BioNTech wählen zu können. 

Dennoch wird empfohlen Moderna ab dem alter von 30 zu impfen und den Impfstoff von BioNTech den Personen unter 30 sowie Schwangere/ Stillende und Zweitimpfungen den vorrang zu lassen. 

Sie können sich derzeit auch ohne einen Impftermin im Impfzentrum impfen lassen.  

Eine Anmeldung für eine Impfterminvergabe ist auf der Seite der Impfzentren Bayern möglich: www.impfzentren.bayern

Sollten Sie keinen Internetzugang oder Spontan vorbeikommen können wir sie auch direkt vor Ort im Impfzentrum Registrieren.

In unserer Impfstation in Waldkraiburg im Haus der Vereine, Neumarkt St. Veit und Haag Bürgersaal können Sie mit und ohne Termin je nach Impfstoffverfügbarkeit vorbeikommen. 

Die Impfungen werden von qualifizierte Ärztinnen und Ärzten sowie von geschultem medizinischen Fachpersonal durchgeführt.

Bitte Parken Sie für Ihren Termin im Impfzentrum auf dem nahegelegenen Volksfestplatz. Die Parkplätze vor dem Impfzentrum sollen Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen zur Verfügung stehen. --> Anfahrt

Bitte betreten Sie das Impfzentrum nur nach vorheriger Anmeldung.

Die STIKO empfiehtl für Personen, die bereits eine SARS-CoV-2-Infektion hatten, die Verabreichug einer Impfdosis. Es gelten folgende Empfehlungen:

1. Personen mit geischerter symtomatischer SARS-CoV-2-Infektion empfiehlt die STIKO eine Impfstoffdosis in der Regel 6 Monate nach der Infektion. In Anbetracht der zunehmenden besseren Impfstoffverfügbarkeit und der Unbedenklichkeit einer Impfung nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion ist die Gabe einer Impfstoffdosis jedoch bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich.

2. Bei Personen mit gesicherter asymptomatischer SARS-CoV-2-Infektion kann die empfohlene einmalige Impfung bereits ab 4 Wochen nach der Labordiagnose erfolgen. 

3. Personen, die bereits einmal gegen COVID-19 geimpft wurden und bei denen nach diesr Impfung eine SARS-CoV-2-Infektion durch direkten Erregernachweis gesichert wurde, sollen die 2. Impfung in der Regel 6 Monate nach Ende der COID-19-Symptome bzw. der Diagnose erhalten. Die Gabe einer Impfstoffdosis ist auch hier bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der Symptome möglich. 

Sie bekommen eine Auffirschungsimpfung immer erst ab Vollendung der 3 Monate.

 

Kooperationspartner

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Öffnungszeiten Impfzentrum

Montag bis Mittwoch
09:00 - 18:00 Uhr

Donnerstag bis Samstag
09:00 - 21:00 Uhr

mit & ohne Termin

Kinderimpfungen 

Montag bis Samstag
09:00 - 18:00 Uhr

Terminvereinbarung

Telefonisch unter 08631 / 18609-0  Montag bis Samstag von 9-16 Uhr oder online unter impfzentren.bayern/citizen

Die Vereinbarung eines Termins ist nicht notwendig, wird jedoch zur Vermeidung von Wartezeiten empfohlen.