Wichtiger Hinweis!

► Hinweis zur Parksituation: Wir bitten zu beachten, dass das Parken für Besucher des Impfzentrums auf den Parkplätzen direkt vor dem Impfzentrum nur für Personen mit Behindertenausweis erlaubt ist. Für die übrigen Besucher verweisen wir auf den nahegelegenen Busparkplatz des Volksfestplatzes. Ein Parken auf den nahegelegenen Parkplätzen (Burger King, PennyMarkt) kann zum kostenpflichtigen Entfernen des widerrechtlich abgestellten Fahrzeugs führen.

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Impfung  gegen das Coronavirus (SARS-CoV-2) und um die Impfstation im Landkreis Mühldorf a. Inn. 

Anspruch auf die Coronaschutzimpfung haben gemäß §1 der Coronavirus-Impfverordnung:

  • Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind,
  • Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben,
  • in der Bundesrepublik Deutschland Beschäftigte.
Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/stiko_node.html

Die Entwicklung von Impfstoffen und deren Zulassung erfolgt nach höchsten wissenschaftlichen Standards:

Vor der Zulassung muss ein Impfstoffkandidat alle Phasen der Arzneimittelentwicklung erfolgreich durchlaufen. Dies beginnt mit der Isolierung und Charakterisierung des Krankheitserregers und der Identifikation geeigneter Antigene. Denn Antigene sind die Bestandteile des Erregers, die einen Immunschutz hervorrufen sollen. Danach folgt die Entwicklung des Impfstoffkandidaten, die präklinischen Untersuchungen sowie die klinischen Prüfungen der Phase 1 (Immunogenität), Phase 2 (Verträglichkeit, Dosierung) und Phase 3 (statistisch signifikante Daten zu Unbedenklichkeit und Wirksamkeit). Damit ein Impfstoff eine Zulassung erhalten kann, muss seine Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit belegt werden. Zudem muss sein Nutzen gegenüber den Risiken deutlich überwiegen. Auch COVID-19-Impfstoffe werden nach diesem Prinzip entwickelt und zugelassen.

In Europa werden die COVID-19-Impfstoffe im zentralisierten Zulassungsverfahren bewertet, welches die Europäische Arzneimittelagentur EMA (European Medicines Agency) koordiniert. Der zuständige Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use, CHMP) bei der EMA, gibt im Falle einer positiven Bewertung eine Stellungnahme mit Zulassungsempfehlung an die Europäische Kommission ab. Die Europäische Kommission entscheidet über die Zulassung eines Impfstoffprodukts in Europa und damit auch in Deutschland. Nach einer Zulassung kann der Impfstoff in den EU-Mitgliedstaaten inklusive der EWR-Staaten vermarktet und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestellt werden.

Die Corona-Pandemie stellt die moderne Welt vor noch nie dagewesene Herausforderungen – wirtschaftlich, sozial und gesundheitlich. Die wirksamste Möglichkeit, die Pandemie einzudämmen und sich selbst vor COVID-19 zu schützen, sind Impfstoffe. Diese Erkenntnis hat alle an der Impfstoffentwicklung beteiligten Expertinnen und Experten bewogen, die Zusammenarbeit enger und die Prozesse effizienter zu gestalten, ohne Abstriche bei der Sorgfalt zu machen. Dies hat auch zu deutlichen Optimierungen der Verfahrensabläufe und einem Zeitgewinn bei der Entwicklung geführt.

Quelle: https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus

Derzeit sind Impfstoffe gegen das Coronavirus ab einem Alter von 12 Jahren zugelassen. 

Impfen lassen können sich: 

  • Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind,
  • Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben,
  • in der Bundesrepublik Deutschland Beschäftigte.
Quelle: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung

Kinder und Jugendliche bis einschließlich 11 Jahre sollen nicht geimpft werden. Für sie ist der Impfstoff aktuell noch nicht zugelassen. Zudem ist eine Impfung bei Schwangeren im ersten Trimenon (erste drei Monate der Schwangerschaft) nicht empfohlen.

Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber über 38,5 °C leidet, soll erst nach Genesung geimpft werden. Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben. Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden.

Im Rahmen der Verfügbarkeit kann der Impfling zwischen den mRNA Impfsotffen frei wählen. 

Sie können sich derzeit auch ohne einen Impftermin impfen lassen.  

Eine Anmeldung für eine Impfterminvergabe ist auf der Seite der Impfzentren Bayern möglich: www.impfzentren.bayern

Sollten Sie keinen Internetzugang oder Spontan vorbeikommen können wir sie auch direkt vor Ort Registrieren.

 Ja. Anfang April erfolgte der flächendeckende Impfstart bei Haus- und Fachärzten. 

Die Impfungen werden von qualifizierte Ärztinnen und Ärzten sowie von geschultem medizinischen Fachpersonal durchgeführt.

Bitte Parken Sie für Ihren Termin im Impfzentrum auf dem nahegelegenen Volksfestplatz. Die Parkplätze vor dem Impfzentrum sollen Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen zur Verfügung stehen. --> Anfahrt

Bitte betreten Sie das Impfzentrum nur nach vorheriger Anmeldung.

Nein. Es gibt keine Impfpflicht. Die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig.

Vor der Impfung findet in den Impfzentren eine ausführliche Beratung und Aufklärung durch Ärztinnen und Ärzte statt.

Quelle: http://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen

Für die Bürgerinnen und Bürger soll die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos sein. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

Quelle: http://www.zusammengegencorona.de

Die STIKO empfiehtl für Personen, die bereits eine SARS-CoV-2-Infektion hatten, die Verabreichug einer Impfdosis. Es gelten folgende Empfehlungen:

1. Personen mit geischerter symtomatischer SARS-CoV-2-Infektion empfiehlt die STIKO eine Impfstoffdosis in der Regel 6 Monate nach der Infektion. In Anbetracht der zunehmenden besseren Impfstoffverfügbarkeit und der Unbedenklichkeit einer Impfung nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion ist die Gabe einer Impfstoffdosis jedoch bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich.

2. Bei Personen mit gesicherter asymptomatischer SARS-CoV-2-Infektion kann die empfohlene einmalige Impfung bereits ab 4 Wochen nach der Labordiagnose erfolgen. 

3. Personen, die bereits einmal gegen COVID-19 geimpft wurden und bei denen nach diesr Impfung eine SARS-CoV-2-Infektion durch direkten Erregernachweis gesichert wurde, sollen die 2. Impfung in der Regel 6 Monate nach Ende der COID-19-Symptome bzw. der Diagnose erhalten. Die Gabe einer Impfstoffdosis ist auch hier bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der Symptome möglich. 

„Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt bei den COVID-19-Impfungen keine serologische Überprüfung der Immunantwort mittels Antikörperbestimmung, weder nach der ersten Impfstoffdosis noch nach der zweiten Impfstoffdosis. Zudem wird unabhängig vom Vorhandensein von Antikörpern nach der Impfung eine zelluläre Immunität aufgebaut.

Derzeit sind keine serologischen Korrelate (Antikörperspiegel) definiert, die als Surrogatmarker (Ersatzparameter) für bestehende Immunität geeignet wären, sodass kein Schwellenwert für die Anzahl der Antikörper angegeben werden kann, ab dem ein sicherer Schutz angenommen wird.

Ein serologischer Nachweis SARS-CoV-2-spezifischer Antikörper lässt keine eindeutige Aussage zum Immunstatus zu. 

Sollten Sie eine Erstimpfung mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson erhalten haben können Sie sich eine Auffirschungsimpfung bereits nach 4 Wochen holen.

Haben Sie als Erst- und Zweitimpfung AstraZeneca bekommen können Sie sich Ihre Auffrischungsimpfung ebenfalls vor ablauf der 5 Monats Frist bei uns holen.

Sobald Sie einen mRNA Impfstoff erhalten haben oder zuerst AstraZeneca und dannach einen mRNA Impfstoff bekommen Sie eine Auffirschungsimpfung erst nach den 5 Monaten abstand zur letzten Impfserie.

Mit einer Pressemitteilung vom 25.10.2021 hat die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) https://www.ema.europa.eu/en/news/spikevax-ema-recommendation-booster eine Auffrischungsimpfung mit dem Impfstoff Spikevax des Herstellers Moderna sechs bis acht Monate nach der zweiten Dosis „freigegeben“. Der Einsatz des Vakzins bei Menschen ab 18 könne erwogen werden, teilte die EMA mit. Eine Analyse habe gezeigt, dass eine Auffrischung zu einem deutlichen Anstieg des Levels der Antikörper gegen das Coronavirus führe. 

Nationale Behörden könnten offizielle Empfehlungen aussprechen, wobei sie die epidemiologische Situation vor Ort berücksichtigen sollten. Der Impfstoff wird zunächst in zwei Dosen verabreicht. Eine Auffrischung soll laut EMA mindestens sechs Monate nach der zweiten Dosis erfolgen. Die beobachteten Nebenwirkungen seien vergleichbar mit denen nach der zweiten Dosis, hieß es.

 

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Öffnungszeiten Impfzentrum

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mit & ohne Termin

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Telefonisch unter 08631 / 18609-0  täglich von 9-16 Uhr oder online unter kalender.impfzentrum-muehldorf.de

Die Vereinbarung eines Termins ist nicht notwendig, wird jedoch zur Vermeidung von Wartezeiten empfohlen.